Fahrradsaison 2021 mit Atera

  • 11/06/2021

Welcher Fahrradträger für wen?
Alles auf einen Blick im Expertenratgeber für den Fahrradträgerkauf
Immer mehr Europäer und insbesondere Deutsche verbringen ihre Freizeit auf dem Fahrrad. Trotz Corona wollen zweiradaktive Menschen ihren Erkundungsradius bei Tagesausflügen mit E-Bike, Rennrad, Mountainbike und Co. ausweiten. Die Lösung: Ein Fahrradträger verbindet auf attraktive Weise Auto und Fahrrad und stellt damit die perfekte Symbiose aus individueller Ausflugsgestaltung, Erlebniswert, Fitness und Sicherheit dar. Aber mit welchem Modell reist man richtig? – Dieser Ratgeber führt jeden ans Ziel: 

Individualreisen mit Fahrrad im Gepäck – die Geschichte in Kurzform

Es ist seit den Achtzigern ein bekanntes Bild: Campingmobile mit Trekking-Bikes am Heck, Kombis mit Rennrädern auf dem Dach strömen über deutsche Autobahnen zu den Urlaubszielen ihrer freiheitsliebenden Besitzer. Mit dem wachsenden Erfolg von Mountainbikes, Fullys und E-Bikes folgten immer mehr Menschen diesem Beispiel und so kam der ADFC 2018 auf eine stattliche Quote von 51% der Deutschen, die ihr Fahrrad für Ausflüge und Radreisen nutzten. 32% davon starteten Touren abseits ihres Wohnorts. Stolze 64% von ihnen fuhren dorthin mit dem Auto. Das waren damals rund 8 Mio. Deutsche.

Diese Zielgruppe umwarben führende Hersteller von Fahrradträgersystemen vor allem mit Innovationen in Funktionalität, Sicherheit und Design. Die No-names und Billiganbieter blenden wir hier mal aus. Ein leicht zu verstehender Markt mit einer stabilen Top-5 von Anbietern, zu denen Atera seit den Achtzigern gehört. Daran schien sich auf lange Sicht wenig ändern zu wollen …

… doch es kam der März 2020. Schnell war klar, dass sich für die reisehungrigen Deutschen ihre Freizeit- und Urlaubspläne drastisch ändern müssten. Und die Fahrradhändler erlebten ein Wirtschaftswunder, das zu leeren Lägern, vollen Auftragsbüchern in Reparaturwerkstätten und „Beratung nur nach Termin“ führte. Mehrere tausend Euro für Erwachsenenräder und bis zu weit über 500 Euro für Kinderräder (bevorzugt von deutschen Marken) wurden investiert. Die Deutschen feierten ihr zweitliebstes Fortbewegungsmittel nach dem Auto wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Auto und Fahrrad statt Flugzeug und Bahn: So würde der Sommer 2020 doch noch zu retten sein.

Wer braucht überhaupt einen Fahrradträger?

Auto und Fahrrad: Da war doch was. – Unmittelbar nach dem Fahrrad-Boom wuchs die Nachfrage nach Trägersystemen. Und jetzt, im Angesicht des zweiten Corona-Sommers, steigt diese Kurve noch deutlicher an. Viele Leute denken, dass sie spätestens jetzt einen Fahrradträger brauchen.

Fest steht: Wer mit seiner Familie in einer Stadt oder einem Ballungsraum lebt, und das waren 2018 bereits 77%, für den ist die Anschaffung empfohlen. Eigenes Auto vorausgesetzt. Denn die meisten deutschen Städte sind für entspannte Fahrradtouren mit Kindern schlichtweg nicht sicher genug oder an neuralgischen Punkten überlaufen. Außerdem: Wer will schon an jedem Ferientag dieselbe Radrunde abfahren?

Aktive Senioren machten mit 20% schon 2019 einen gehörigen Anteil der deutschen Radreisenden aus. Sie kamen bis 2020 meist mit der Bahn an den Startpunkt ihrer Tour. Aber der Einbruch der Fahrgastzahlen bei der Deutschen Bahn um 49% (Destatis) gegenüber 2019 zeigt, dass Not und Bereitschaft zur Bahnfahrt mit Maske schwinden.

Als Dritte Zielgruppe kommen die Abenteurer hinzu, die vom Surf Trip nach Nazare auf den Freeride im Allgäu umsatteln. Seit 2020 wird ihr sündteures Bike mal raus in die deutsche Natur chauffiert.

Aber bevor man zwischen 400 und 800 Euro in ein Trägersystem investiert, sollte man sich mit dem Thema befassen. Fachhändler wissen: Kunden, die sich nicht vorbereiten, sind schwer zu beraten. Und das geht bei Fahrradträgern im Straßenverkehr schnell zulasten der Sicherheit. Der eigenen und der der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei führende Trägersysteme – so viele Fragen

Grundsätzlich sind der Transport auf dem Autodach (Dachträger) und der auf der Anhängerkupplung (Heckträger) bewährt und am verbreitetsten.

Folgende Fragen sollten Sie unbedingt vor dem Kauf klären:

  • Wieviel wiegen die Fahrräder, die ich transportieren will, insgesamt?
  • Wie viele Fahrräder werde ich maximal transportieren?
  • Was für ein Fahrzeug kommt zum Einsatz (Kombi, Transporter, Limousine oder mehrere)?
  • Verfügt mein Auto über eine Anhängerkupplung (hat sie eine 7- oder 13-polige Steckdose)?
  • Wie groß ist die zulässige Stützlast meiner Anhängerkupplung?
  • Haben meine Fahrräder spezielle Maße oder Formen (Rahmenrohrdicke, Reifenbreite, etc.)?
  • Will ich den Träger dauerhaft montiert lassen?
  • Soll der Träger bei Bedarf mit minimalem Platzverbrauch im Auto verstaubar sein?
  • Habe ich bereits ein erweiterbares Dachträgersystem (Hersteller, Zuladung, zul. Dachlast)?
  • Welchen Komfort brauche ich für die Montage und Beladung (z.B. Auffahrrampe)?
  • Bietet der Hersteller einen umfangreichen Ersatzteilservice (Lebensdauer, Werterhalt)?
  • Bin ich mit den gesetzlichen Bestimmungen für Fahrradträger (StVG) vertraut?

Familie mit Kindern, Senioren, Tourenfreunde, Downhill-Teams: Welcher Träger für wen?

Atera gilt in Fachkreisen als der spezialisierte Hersteller mit dem breitesten Angebot an Fahrradträgern, mit dem eigentlich alle Zielgruppen und deren Interessen abdeckt werden. Folgende Standards für das gesamte Sortiment wurden in Deutschland entwickelt und designt:

  1. Die funktionale und optische Ausführung bis hin zu den modernen Klarglasrückleuchten bei Heckträgern harmoniert mit praktisch allen aktuellen Fahrzeug-Designs.
  2. Grundsätzlich sind alle Atera Fahrradträger absperrbar (doppelter Diebstahlschutz für Träger und Fahrräder) und entsprechen höchsten Sicherheitsstandards im Straßenverkehr.
  3. Sie verfügen über einen gesicherten Abklappmechanismus, um jederzeit auch im beladenen Zustand die Heckklappe öffnen zu können.
  4. Schutz und Erhalt der Bikes werden durch Attribute wie Frame Protection, frei positionierbare Radschalen und spezielle Rastbänder gewährleistet.
  5. Alle Träger zeichnen sich durch einfachste Montage und Zuladung aus.
  6. Sie werden komplett ausgestattet und vormontiert ausgeliefert.
  7. Erstklassige Online-Hilfe mit Hotline, Nachkaufservice und Ersatzteilversorgung durch Atera und Fachhändler sind über Jahrzehnte sichergestellt.

Dennoch richtet sich jeder nach speziellen Bedürfnissen seiner Anwender. Hier die Kaufberatung nach Modelltypen:

Atera E-Bike M (Spitze für schwere und überdimensionierte Bikes)

Der speziell für E-Bikes konzipierte Träger wird auf der Anhängerkupplung montiert. Bei 14,9 kg Eigengewicht trägt er pro Radschiene bis zu 30 kg (!) Fahrrad. Dank seinem extragroßen Radschienenabstand von 230 cm transportiert problemlos auch ältere Pedelecs mit ausladenden Motoren. Geeignet ist er für Rahmendurchmesser von 25 bis 80 mm und Reifenbreiten bis 2,4 Zoll. Er ist um eine Schiene (17 kg Zuladung) erweiterbar. Besonderen Komfort für die Zuladung von sehr schweren und unhandlichen E-Bikes bietet die zusammenklappbare Auffahrschiene.

Besonders empfohlen für: Besitzer schwerer, besonders breiter Pedelecs

Atera E-Bike ML (Ausgezeichnet von World of MTB: Best of 2021)

Mit stattlichen 1200 mm (!) Länge nehmen die Radschienen des ML auch E-Bikes mit extrem langen Radständen sowie Downhill-Mountainbikes und langgestreckte Fullys mit 29-Zoll-Bereifung auf. 30 kg Gewichtsaufnahme pro Radschiene machen ihn zum Kraftprotz, der Rahmendurchmesser zwischen 25 und 80 mm bombenfest in gepolsterte Greifarme packt. Dicke Stollenreifen werden von speziellen Rastbändern in frei positionierbaren Radschalen fixiert. Der sanfte Riese mit 230 mm Radschienenabstand hat ein Eigengewicht von 15,8 kg und ist um eine dritte Schiene erweiterbar (17 kg Zuladung). Mit speziellem Rastband trägt der ML Stollenreifen bis 4 Zoll.

Besonders empfohlen für: Hardcore MTB und Downhill-Sportler, die keine Grenzen kennen (Tipp: perfekt für Cruiser-Besitzer)

Atera Sport M2/M3 (Universal-Genies für nahezu alle Fahrradtypen)

Mit 14,9 kg (M2) bzw. 18,1 kg (M3) Eigengewicht sind die Sport-Modelle die vielleicht sicherste Transportmöglichkeit für Fahrräder, die sich derzeit am Markt befindet. Sie bestechen durch Features wie der Wheel Protection, die selbst extremste Seiten-/Zug- und Schubkräfte bändigt und sind dadurch besonders crash- und ausweichstabil. Und dabei absolut flexibel. Ob dünne Rennradreifen, modernes E-Bike oder Kinderrad: Auf den Sport M-Modellen von Atera findet das Lieblingsrad jedes Familienmitglieds seinen Lieblingsplatz. Die Radschienen des Haupträgers tragen jeweils bis zu 30 kg Fahrrad. Ihr Abstand beträgt 180 mm. Der M2 ist um eine dritte Schiene erweiterbar (17 kg Zuladung). Und falls die Familienplanung es erfordert kann der M3 um eine vierte (!) Schiene erweitert werden. Er trägt dann bis zu 68 kg Gesamtzuladung. Dabei sieht er so stilvoll und cool aus wie urbane Familien es sich wünschen.

Besonders empfohlen für: Familien mit diversen Fahrrädern zur Auswahl und Zuwachsplanung

Atera DL 3 (Liebling der Camper und großen Heckklappen)

Für alle, die ebenfalls zu dritt oder zu viert auf Fahrraderlebnistour gehen wollen und am liebsten im Bus oder Camper unterwegs sind, bietet der DL3 einen sensationellen Rollenauszug mit Abklappmechanismus. Dank dem kann man, selbst wenn der Träger mit 3 plus 1 Bikes vollbeladen ist, bequem durch die Heckklappe ein- und aussteigen. Er eignet sich vom Kinderrad bis zum Mountainbike für alle Fahrradtypen und kann sogar leichtere E-Bikes bis 22,5 kg mitnehmen, nur darf die maximale Zuladung von 45 kg nicht überschritten werden. Mit Erweiterungsschiene bietet der DL3 Platz für vier Fahrräder mit einer maximalen Zuladung von 63 kg. Dabei bringt der Grundträger selbst nur 14,5 kg (!) auf die Waage.

Besonders empfohlen für: Individualisten und vierköpfige Familien, die auf dem Wochenendtrip, beim Camping und auf Tagesausflügen vor allem unbeschwerte Freiheit suchen

Atera DL 2 (leistungsstarkes Leichtgewicht: nur 12,5 kg)

Er ist der leichteste Heckträger für die Anhängerkupplung im Programm von Atera. Dabei schultert er insgesamt 47 kg. Pro Radschiene können 23,5 kg aufgefahren werden (am einfachsten mit der Auffahrschiene, die selbst Kinder bedienen können). Rahmendurchmesser von 25 bis 80 mm werden dank gepolsterter Frame Protection sicher gehalten. Damit aber nicht genug Komfort: Der DL bietet wie sein großer Bruder einen Rollenauszug mit Abklappfunktion. Damit gelangen auch die Kids bei vollbeladenem DL 2 ohne Kraftanstrengung direkt an die Ladekante von Mamas Kombi, um ihren Fahrradhelm herauszuholen. Der Radschienenabstand von 180 mm eignet sich für alle bekannten Fahrradtypen, bis hin zu modern designten E-Bikes. Erweiterbar von zwei auf drei Schienen.

Besonders empfohlen für: Senioren mit Enkelkind, Alleinerziehende und kleine Familien auf der Suche nach dem komfortablen Abenteuer

Atera Evo 2 (Design, Leistung und Funktion in höchster Vollendung)

Bereits seine eleganten Klarglasrückleuchten zeichnen den Evo 2 als ein Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst aus. Dass sich hinter diesem sportlich ambitionierten Design auch noch alles verbirgt, was Atera aktuell an besonderen Features listet, überzeugt sogar jene Menschen, die für Bikes gerne tief in die Tasche greifen: Luxuriöse 190 mm Radschienenabstand, gepolsterte Frame Protection und die Wheel Protection bieten Sicherheit wie ein Maxi-Cosi fürs Baby. Das bedeutet wirksame Unterdrückung von Seiten-/Zug- und Schubkräften, also denkbar guten Schutz bei Crashs und Ausweichmanövern. Und dieses Paket wird noch ergänzt um einen seitlichen Unterfahrschutz. Hinzu kommt der leichtgängige Rollenauszug wie beim DL für optimale Zugänglichkeit des Kofferraums bei vollbeladenem Evo-Träger. Eine Auffahrschiene erleichtert das Beladen der zwei Radschienen mit jeweils 30 kg Zuladung. Sie können um eine dritte Radschiene (15 kg Zuladung) erweitert werden.

Besonders empfohlen für: Besitzer von Designer E-Bikes, Carbon-Racern und wertvollen Fullys

Atera Evo 3 (Das ganze „Programm“ des Evo für bis zu vier Bikes!)

Wer denkt, Atera würde den ganzen Luxus und die herausragenden Sicherheitsstandards des Evo nur für 2 plus 1 Bikes managen können, der unterschätzt die Findigkeit süddeutscher Ingenieure und Designer aus dem Allgäu. Man nehme alle Ausstattungsmerkmale des Evo 2 (siehe oben) und denke sie sich in einen schicken Grundträger mit drei Radschienen (jeweils 30 kg Zuladung) plus eine Zusatzschiene (15 kg Zuladung). Schließlich gibt es ja auch von den eloquentesten Sportwagenherstellern Modelle mit vier exklusiven Sitzplätzen. Für die vier Insassen bringt der Evo 3 bis zu vier Lieblings-Bikes sicher ans Ziel. Insgesamt bis zu 66 kg bei nur 19,8 kg Eigengewicht.

Besonders empfohlen für: Besitzer von Designer E-Bikes, Carbon-Racern und wertvollen Fullys, die als Familie auf Tour gehen wollen

Atera Giro AF + (Design-Preisträger für moderne Dachgestaltung)

Straße frei für ausgereifte Trägertechnik, die jedes Autodach zur ersten Klasse für praktisch jedes Bike macht: Das beginnt bei 17 kg Zuladung der Radschiene, die bis zu 3 Zoll Reifenbreite sicher aufnimmt. Sie passt sich vom 20-Zoll-Kinderrad bis zum modernen 29er (29-Zoll-Fully) an alle Bike-Formate an. Das garantiert ein General Fitting System für extrem schlanke und superfette Rahmenquerschnitte (22 bis 100 mm), von rund bis oval. Die Montage erfolgt ohne Werkzeug. Beim Beladen greift die automatische Haltefunktion wirkungsvoll ein. Das spezielle Pump Fix System schützt sogar empfindliche Leichtbaurahmen vor Quetschungen. Maximale Sicherheit an den Reifen garantiert die Atera Wheel Protection. Sie trägt unter anderem zum City Crash-Zertifikat bei, das bei einem Frontalaufprall bis 30 km/h dafür sorgt, dass Träger und Bike sicher auf dem Dach fixiert bleiben. Auch hier gilt Respekt vorm Bike: die Felgen werden mit Spannkraftschutz abgesichert. Besonders empfohlen für: Rennräder, Carbon-Racer und MTB bis 17 kg

Weitere Information unter: www.atera.de